Segnung des Marienleuchters
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Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuch- ten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen“ (Mt 5,14-16).
Diese Worten Jesu aus der Bergpredigt wurden bei der Segnung des renovierten Marienlu- sters im Huldigungssaal am 10. Juli im Rahmen eines kleinen Festaktes verkündet. Eindrucks- voll und majestätisch erinnert dieses Kunstwerk an unsere christliche Berufung durch unser Leben das Licht der Liebe Gottes in der Welt aufstrahlen zu lassen.
Ein herzlicher Dank gilt Frau Mag. Elisabeth Krebs und ihrem Mitarbeiterteam für die sorgfäl- tig durchgeführte Restaurierung sowie in besonderer Weise Herrn DI Anton Mares, der einen Großteil der Finanzierung dieser aufwendigen Arbeit über- nommen und unserer Abtei damit einen großen Dienst erwiesen hat.
Im Zuge der Restaurierung des bis dato in seiner Herkunft nicht zugeordneten Metall- Kronleuchters konnte Frau Elisabeth Krebs aufgrund von genaueren Recherchen auch eini- ge neue Erkenntnisse zu seiner Provenienz berichten:
"Anhand einer erst im Zuge der Recherchen gefundenen Zeichnung aus dem Jahr 1893 ist sichtbar, dass der Leuchter ursprünglich in jeder Ebene mit 4 vollplastischen Landmän- nern geziert war, die in ihren erhobenen Händen Fahnen tru- gen. Von diesen 12 Figuren sind heute leider nur mehr vier Stück erhalten.
Vergleichsobjekte, herstellungstechnische Details und Metall- analysen bestätigen, dass der Leuchter nun als Nürnberger Arbeit des ausgehenden 16. bis in das frühe 17.Jahrhundert, spätestens jedoch gefertigt bis Jänner 1618, eingeordnet wer- den kann. Der nun mehr als gotischer Marienleuchter erkannte Leuchter wurde nicht wie bis dato geglaubt unter Propst Anton von Potiis aus Kanonenkugeln gefertigt. AlleTeile sind in gleicher Legierung aus Messing gegossen worden, dies
bestätigte die Röntgenfloureszenz-Analyse. Die Tatsache, dass den Nürnberger Roth- schmieden ab Februar 1618 beim Guss von Messingelementen die Zugabe von Antimon verboten wurde, dieses aber in der Legierung vorhanden ist, grenzt das Her- stellungsdatum ein. Der Leuchter muss demnach unter einem der Vorgängerpröpste von Potiis,Wolfgang Schweiger (1587- 89) oder Sebastian Kuehler (1589-1619) gegossen worden sein." (Mag. Elisabeth Krebs)
Fotos (Stefan Nöstelthaler)
Besuch vom Noviziat Maria Roggendorf
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Am Fest Darstellung des Herrn, traditionell "Maria Lichtmess" genannt, besuchte uns das Noviziat des Benediktinerpriorats St. Josef in Maria Roggendorf. Novizenmeister P. Josef Haspel OSB kam mit seinen drei Novizen, um Ihnen unser Kloster zu zeigen und etwas über das gemeinsame monastische Leben auszutauschen. Der 2. Februar ist auch der Tag des geweihten Lebens, weshalb es für uns eine Freude war, uns mit den Mitbrüdern auszutauschen. Zur hl. Messe mit Kerzenweihe und Lichterprozession am Abend ist auch P. Leopold Schwaller OCist aus dem Stift Heiligenkreuz gekommen.
Feierliche Profess
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Am Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit gab es für unseren Konvent die große Freude dass Br. Augustinus und Br. Konrad ihre Feierliche (ewige) Profess vor Abt Johannes ablegten. Sie versprachen im Kloster Unserer Lieben Hausfrau zu Seckau ihr ganzes Leben in Beständigkeit (stabilstes), klösterlichen Lebenswandel (conversatio morum) und Gehorsam (oboedientia) zu leben. Viele Verwandte, Freunde und Gläubige aus der Pfarre waren gekommen um für die Neuprofessen zu beten und mit ihnen zu feiern.
Herzlichen Dank allen, die für das Gelingen des großen Festes beigetragen haben.
Zu den Fotos geht es hier.
© Gerd Neuhold
Zeitliche Profess von Br. Martin
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Nach Beendigung seines Noviziates hat Br. Martin Schreiber am 21. März, dem Hochfest vom Heimgang unseres Ordensvaters Benedikt in der zeitlichen Profess gelobt, Christus nachzufolgen und Ihm sein Leben zu weihen. Mit diesem Versprechen hat er sich bereit erklärt, sich für drei Jahre an unsere Gemeinschaft zu binden, um in dieser Zeit weiterhin seine Berufung zum benediktinischen Mönchtum zu erproben.
In diesem Jahr der Hoffnung ist der Schritt der Hingabe von Br. Martin für unseren Konvent und für die Pfarre ein ermutigendes Zeichen der Hoffnung für die Zukunft. Als ausgebildeter Krankenpfleger unterstützt Br. Martin mit seiner Erfahrung schon längere Zeit unsere beiden Pflegehelferinnen, die sich liebevoll um zwei ältere Mitbrüder kümmern. Weiters ist neben unserer Buchhandlung auch die Pfarre sein Einsatzbereich, wo er als Lektor, Kantor und Begleiter der Jugendgruppe wertvolle Dienste leistet. Wir danken Br. Martin, der mit seiner Hilfsbereitschaft und Treue in der benediktinischen Nachfolge unser Gemeinschafts- und Pfarrleben bereichert. Danken wollen wir aber auch besonders allen, die unseren Konvent mit ihrem treuen Gebet begleiten und mit uns weiterhin im Gebet um neue Berufungen verbunden sind.
Dank an Direktor Wilhelm
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In einer eigenen Feierstunde wurde Direkor Mag. Wilhelm Pichler in die Pension verabschiedet, nachdem er 14 Jahre dem Abteigymnasium Seckau als Leiter vorstand. Unter den Feiergästen waren neben dem Konvent, dem Kollegium, Eltern- sowie Schülervertretern auch Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner BEd und Bürgermeister Dr. Martin Rath gekommen, um Direktor Wilhelm für seine Arbeit und sein Engagement am AGS zu danken. Abt Johannes dankte dem scheidenden Direktor für seine Tätigkeit und gute Zusammenarbeit und sang mit den Mönchen ein eigens geschriebenes Ständchen in Reimform. Auch das Kollegium der Lehrer sang während der Feierstunde Lieder und wünschte für die Pension alles Gute. Der neue Direktor des AGS ist nun Mag. Christian Freitag, der bereits lange Jahre als Lehrer an unserer Klosterschule tätig ist.
Fotos: © Walter Schindler







































